Zunächst bekam ich für meine Telecaster einen Squier
Rosewood-Neck der die Gitarre enorm aufwertete.
Dann aber bekam ich mal wieder bei E-Bay Kleinanzeigen drei
Singlecoils aus eine Fender American Standard von 2012. Das sollte die rote
Strat ungemein aufwerten. Dazu bekam sie dann noch Klusson Mechaniken,
Saitenreiter von Wilkinson und ein dreilagiges Pickguard. Die Mechaniken habe
ich mit Essig Essenz gealtert und das Pickguard wurde auch etwas bearbeitet.
Den ganzen Umbau gibt’s im Video. Sie
sah jetzt nicht nur so aus wie Knopflers Gitarre, sie Klang auch so.
Anfang April 2012 bekam meine Fairmont Les Paul noch neue
Mechaniken und war dann wirklich fit, aber noch lange nicht fertig….
Im Mai 2012 Stand etwas ganz besonderes bevor, wir machten
von unserer Uganda-Partnerschaft einen Gegenbesuch in Uganda. Schon seit Anfang
des Jahres war ich mit Impfungen und anderen Reisevorbereitungen beschäftigt.
Als Gastgeschenk wollte ich den Ugandern eine Gitarre mitbringen, schließlich
waren sie es die mich nach Jahren wieder zum Gitarre spielen gebracht hatten.
Ich bestellte also bei Thomann eine Harley Benton D120CE BK
mit5 Koffer, Ersatzsaiten, Plektren, Kabel und einem Gurt.
Als es am 17. May Losging hatte ich also eine Gitarre mit im
Gepäck. Die Reise war die Reise meines Lebens und ich kann und will sie hier
nicht weiter beschreiben, das würde den Rahmen sprengen. Die Gitarre wurde
euphorisch in Uganda aufgenommen und ich habe einige „Live Konzerte“ gegeben:
Die Gitarre war fas immer und überall dabei und das Teil
gefiel mir wirklich gut, ich hatte nicht gedacht das für den Preis so eine
Qualität möglich ist. Die Ugander machen oft und viel Musik und so habe ich
auch oft mit den Ugandern Musik gemacht. Ein Verstärker war Gott sei Dank in
Uganda schon vorhanden, denn den hätte ich bei 2 x 25 kg Gepäck nicht mehr
mitbekommen. Die Gitarre wird jetzt durch den Chorleiter in unserer
Partnergemeinde in Uganda verwaltet, und hat den Ugandern wie mir berichtet
wurde schon viel Spaß gebracht.
Hier mal einige musikalische Schnappschüsse aus Uganda:
Mich hatte das Fieber gepackt, blau sollte sie sein, halbakustisch
und eine Tele. Schnell zeichnete ich einen Entwurf:
Ich hatte noch etwas Geld und am 14.02.2012 kam ein Bausatz
von ML Factory bei mir mit einigen extra Teilen an:
Natürlich wurde es bei mir wieder die Nashville Schaltung,
mit drittem PU und einen Satz Klusson Mechaniken habe ich mir auch noch
gegönnt. Für das Pickguard habe ich mir eine Platte Pearl mittbestellt und auch
eine neue Brücke und Hülsen. Für String trough Body. Den Bau der sich bis zum
19.03.2012 hinzog habe ich später in einem Video dokumentiert:
Wirklich fertig ist sie bis heute nicht, immer
wieder modifizier ich was an der Gitarre aber definitiv ist es eine der
Gitarren die ich am meisten spiele, mittlerweile auch auf der Bühne:
Am 11.11.2011 war es soweit, ich fand bei E-Bay Kleinanzeigen meine ES 335 Kopie. Es war eine Ibanez AS73 in Tobacco Burst mit Koffer Ständer, Gurt und einem Röhrenamp. Alles zusammen für nur 350€, was alleine die Gitarre im November schon neu kostete, und sie war tatsächlich nagelneu: